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Die besten Tipps für Dein Smartphone Akku

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Die besten Tipps für Dein Smartphone Akku! Alles könnte so schön sein in der mobilen Welt, wäre da nicht ein kleines technisches Bauteil, das so oft für Ärger sorgt: der Akkumulator – kurz: Akku. Also jener kleine Stromspeicher, der das gesamte Smartphone mit der nötigen Energie versorgt. Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass der Akku stets im falschen Moment leer ist. Und dann dauert das Aufladen auch noch viele Stunden – wie lästig!

Die beste Lösung wäre natürlich das ständige Mitführen eines Reserve-Akkus, doch wer hat diesen schon immer dabei? Und wenn doch, ist auch dieser meist leer. Mittlerweile hat aber auch die Industrie das Problem erkannt und bietet unterschiedliche Lösungen an, z. B. Solar-Ladegeräte oder sogar solche, die per Muskelkraft betrieben werden und den Akku zumindest soweit laden können, dass noch ein kurzes Gespräch möglich ist oder eine SMS versendet werden kann.

Wireless charging of smartphone

© Oleksiy Mark – Fotolia.com

Mit einigen kleinen Tipps kann man jedoch auch selbst dafür sorgen, dass der Akku des Smartphones einerseits mehr Leistung bietet, andererseits aber auch in kürzerer Zeit wieder aufgeladen werden kann. Wir haben die besten Tipps und Ratschläge zum richtigen Umgang mit Ihrem Smartphone-Akku zusammengestellt.

1. Nur Original-Ladegeräte verwenden
Es hört sich an wie eine versteckte Werbebotschaft der Hersteller, doch es ist wirklich etwas dran: Verwenden Sie nur das Original-Ladegerät, welches zum jeweiligen Smartphone-Modell und damit auch zum verbauten Akku passt. Denn nur dieser kann das Gerät so effektiv wie möglich laden. Falls Sie doch ein Ladegerät eines Drittherstellers kaufen möchten, sollten Sie zumindest darauf achten, dass dieses speziell für das zu ladende Gerät gefertigt wurde. Strikt abzuraten ist dagegen von Billig-Ladegeräten, wie sie oft auf Flohmärkten oder im Internet angeboten werden. Sie sind nicht nur leistungsschwach, sondern können auch den Original-Akku beschädigen.

2. Den ersten Ladevorgang richtig ausführen
Obwohl moderne Akkus laut Hersteller keinen sogenannten „Memory-Effekt“ mehr aufweisen, sollte der Akku beim ersten Vorgang möglichst voll aufgeladen und danach auch völlig entleert werden. Tests haben ergeben, dass Akkus, die so behandelt wurden, messbar mehr Leistung ablieferten.

3. Akkus nicht am USB-Anschluss aufladen
Für fast jedes Smartphone besteht die Möglichkeit, das Gerät auch an einem USB-Anschuss – zum Beispiel an einem Computer bzw. Laptop – aufzuladen. Allerdings reicht die Ladeleistung von USB-Anschlüssen oft nicht aus, um insbesondere moderne Smartphones mit großen Akkus vollständig zu laden. Der Akku wird somit immer nur zu einem kleinen Teil geladen, was ihm auf Dauer nicht gut tut. Hinzu kommt, dass einige Geräte wegen der unterschiedlichen USB-Anschlussversionen nicht erkannt werden. Dies trifft insbesondere für ältere Smartphones zu.

4. Den Akku komplett immer komplett entladen
Wie auch bei der ersten Ladung sollten Sie darauf achten, den Akku nach Möglichkeit komplett zu entladen, bevor er wieder aufgeladen wird. Da die modernen Lithium-Ionen-Akkus keinen deutlichen Memory-Effekt mehr aufweisen, reicht es jedoch aus, wenn Sie den Akku ca. ein- bis zweimal im Monat komplett entladen und danach wieder voll aufladen. Zwischenzeitliche Teilladungen sind also kein Problem mehr in der heutigen Zeit.

5. Kann der Akku zu lange geladen werden?
Früher kursierte das Gerücht, dass Akkus, die zu lange am Netz hängen und geladen werden, irgendwann kaputt gehen oder sogar Feuer fangen bzw. explodieren können. Fakt ist jedoch, dass heute jeder Akku über eine Sicherheitsschaltung verfügt, die das Laden über einen Wert von 100 Prozent hinaus nicht möglich macht. Somit kann der Akku quasi unendlich lange am Netz hängen, ohne dass daraus Gefahren oder Defekte entstehen. Empfehlenswert ist, einen Akku jeweils über Nacht aufzuladen, so dass er ca. sieben bis acht Stunden am Netz hängt. Dies ist eine ausreichende Ladezeit, um ihn komplett zu füllen.

6. Den Akku pfleglich behandeln
Wie Sie Ihr Auto pflegen, sollten Sie auch dem Akku des Smartphones etwas Pflege angedeihen lassen. Das soll nun nicht heißen, der Akku zu putzen und zu polieren, sondern ihn fachgerecht einzusetzen und zu lagern. Am besten lassen Sie den Akku stets im Gerät und laden ihn auch immer dort, also nicht außerhalb vom Smartphone. Wenn Sie den Akku doch einmal herausnehmen müssen, sollten Sie darauf achten, dass er keiner Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Auch starke Temperaturschwankungen können dem Akku auf Dauer schaden. Legen Sie ihn also nicht in die pralle Sonne oder im Winter bei Minusgraden ins Freie. Gleiches gilt natürlich, wenn der Akku im Smartphone verbaut ist. Auch dann sollten Sie das Gerät möglichst nicht im Sommer oder Winter über längere Zeit im Auto oder im Freien liegen lassen. Weiterhin können Magnetfelder dem Akku schaden. Achten Sie also darauf, diesen bzw. das gesamte Smartphone nicht in der Nähe von starken Magneten liegen zu lassen, zum Beispiel an Lautsprechern. Ihr Akku wird es mit einer langen Lebensdauer danken.

7. Den Akku ersetzen
Auch bei bester Pflege ist der Akku immer noch ein Verschleißteil, das irgendwann ausgewechselt werden muss. Nach etwa 500 bis 1.000 Ladezyklen – je nach Qualität und Handhabung des Energiespeichers – lässt die Leistung nach. Der Akku bietet dann nur noch etwa 70 bis 80 Prozent der Ausgangsleistung. In diesem Fall sollten Sie darüber nachdenken, einen neuen Akku anzuschaffen. Beachten Sie diesbezüglich die bereits genannten Tipps und erwerben Sie nach Möglichkeit einen Original-Akku vom Hersteller Ihres Smartphones. Tipp: Den alten Akku können Sie als Reserve behalten, er kann in Notsituationen noch gute Dienste leisten.

8. Vorsicht vor Billig-Akkus!
Ähnlich wie bei Ladegeräten gibt es auch Akkus mittlerweile in einer riesigen Auswahl zu kaufen. Immer wieder fallen einem dabei Angebote ins Auge, in denen fabrikneue Akkus für wenige Euro angeboten werden. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Original-Akkus, sondern um Nachbauten. Doch Vorsicht: Solche Billig-Akkus können gefährlich werden! Sie bestehen meist aus minderwertigen Materialien und enthalten keinen ausreichenden Überlastungsschutz. Es sind bereits etliche Fälle bekannt geworden, in denen solche Akkus Feuer gefangen haben oder sogar explodiert sind.

9. Entsorgung von Akkus
Ein Akku enthält hochgiftige Chemikalien im Inneren und darf daher niemals über den normalen Hausmüll oder den Gelben Sack entsorgt werden. Er gehört also in den Sondermüll. In Elektronikmärkten finden Sie entsprechende Sammelboxen, in die Sie Ihren alten Akku einwerfen können. Oft halten auch die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen solche Boxen bereit. Auch der Hersteller ist dazu verpflichtet, alte und ausgediente Akkus zurückzunehmen.

7 Comments

  1. Jack

    25. November 2014 at 17:31

    Solar betrieben Handy sind die Zukunft. ;)

  2. Steffen

    25. November 2014 at 20:14

    Ein leidiges Problem das wohl wirklich jeder kennt…
    Für Notfälle habe ich jetzt allerdings eine elegante erste Hilfe gefunden: Meine neue Ezigarette hat nen Adapter auf micro-usb und da ich die als raucher natürlich eh immer dabei habe, könnte ich im notfall dann damit mein handy laden. Die Frage ist nur, was rauche ich dann? :)

  3. Thorsten Gebers

    15. Dezember 2014 at 08:07

    Das Akku Problem wird uns noch eine weile geschäftigen. Solar Akkus hören sich ja gut an, nur wo ist die Sonne. Das Hauptproblem liegt in der langen Ladezeit. Sollte mal eine vollständige Ladung in sagen wir mal 5 Minuten möglich sein, dann wird das händeln dieser Problematik auch nicht so schlimm sein.

  4. Andreas D.

    19. Dezember 2014 at 15:22

    Wichtiger Punkt ist Nummer vier, da immer sehr gerne zwischen dem Laden das Smartphone beim Ladevorgang unterbrochen wird. Irgendwann macht der Akku sowas nicht mehr mit und gibt den Geist auf. Deswegen gut erkläer *ThumbsUp*

  5. ingo

    8. Januar 2015 at 16:49

    Clever wäre ja eine Automatik die den Akku durch Bewegung des Nutzers und während des Betriebs lädt. Ähnlich wie die automatische Funktion, die Uhren in den Achtzigern hatten. Dass die Telefone bei den meisten so gut wie nie aus der Hand gelegt werden, wäre es fast unwahrscheinlich, das so ein Akku jemals leer würde.

    Zwar kein Perpetuum mobile, da ja Energie durch Bewegung hingeführt werden muss, aber diese Energie ist lebenslang vorhanden.

  6. David

    10. Januar 2015 at 08:22

    Wer will schon ein Solar Akkus haben. Einfach mal sowas entwickeln, wenn das Handy sich bewegt, lädt es sich auf.

  7. Bambus-Fan

    13. Januar 2015 at 10:10

    Ich wollt nur mal anmerken, das ein neuer Akku auch nicht die Welt kostet. Dieser Tip richtet sich an diejenigen, dessen Akku schon viel durchmachen musste.

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