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In die Welt von Christian Dior eintauchen

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In Frankreich scheint sich seit dem 18. Jahrhundert in einigen Bereichen nicht viel geändert zu haben. Während die deutsche Bundeskanzlerin in modernen aber kargen Betongebäuden arbeitet, erfreut sich der französische Staatspräsident an seinem feudalistischen Pomp vergangener Zeiten. In Paris werden selbst zur einfachsten Pressekonferenz Edelweine und Sterneküche serviert, in Berlin gibt es Kaffee und belegte Brötchen.

Dass die „gehobenen“ Franzosen die Volksnähe nicht ganz suchen, konnte man auch bei der Pressekonferenz der Ausstellung „Miss Dior“ im Grand Palais beobachten. Dior lud 15 weltbekannte Künstlerinnen ein, die sich vom 1947 geschaffenen Kult-Duft des Modeschöpfers inspirieren lassen sollten. Als die Presse morgens eintraf, wurden die Journalisten erst einmal warten gelassen. Die Spannung, was sie auf der Ausstellung erwarten würde, war allerdings zu groß, um empört wieder abzureisen.

2011 in Moskau: von shakko (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

von shakko (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Wie 15 Künstlerinnen das Publikum verzaubern

Im Auftrag von Christian Dior sollten 15 Künstlerinnen mit einer „Carte Blanche“ etwas Einzigartiges, von seinem ersten Parfüm Inspiriertes, schaffen, ohne gleich Werbung für den weltberühmten Modeschöpfer zu machen. So schuf die libanesische Künstlerin Lara Baladi ein bezauberndes Multimedia-Panorama, in der Frauenikonen des 20. Jahrhunderts auf Musik von Isadora Duncan und Marilyn Monroe tanzen und singen.

Die Iranerin Shirin Neshat nutze Natalie Portman, um die Blicke der Besucher auf ihr für die Viennale 2013 gefilmtes Schwarz-Weiß-Video zu lenken, während Tomoko Shioyasu mit japanischer Papierarbeit die Menge verblüffte. Natalie Portman war natürlich auch während der Ausstellung präsent – dezent geschminkt und mit schwarzer Hose sowie einem Top mit Perlenstickereien passend im Sleek Look gekleidet.

Das nach Liebe duftende Parfum

By Gonna Fly Now (Jadore) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

J’Adore von Christian Dior: By Gonna Fly Now (Jadore) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

In der Pariser Avenue Montaigne No. 30 war die Spannung am 12. Februar 1947 unbeschreiblich groß. Christian Dior eröffnete am besagten Tag sein Couture-Haus. Zu diesem Anlass kreierte er das Parfum „Miss Dior“, welches er Stunden vor der Vorstellung in den Salons versprühen ließ. Kurz darauf schrieb er Geschichte, Dior wurde zu einem der berühmtesten und erfolgreichsten Modeimperien der Welt.
Was „Miss Dior“ von den bis dato pudrigen Düften unterschied, waren die anspruchsvollen Rohstoffe, die während der Produktion verwendet wurden. Sie waren damals und sind es auch heute noch elegant, raffiniert und gewagt. Der Duft wurde kurzerhand von Filmstars wie Sophia Loren, Liz Taylor oder Lauren Bacall getragen.

Weibliche Vollkommenheit – J’Adore von Christian Dior

Im Laufe der Jahre hat Christian Dior viele Düfte kreiert, einer der beliebtesten unter ihnen ist „J’Adore“.

Dieser äußerst weibliche Duft ist geheimnisvoll und fruchtig – ein sinnlicher Duft, der jeden Mann verführt. J’Adore ist eine Homage zu Dior’s Leidenschaft für Blumen, verkörpert aber gleichzeitig auch die ultimative Weiblichkeit, Raffinesse und Glamour.

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