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Kommunnicazion 3.0

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Tja Leute was soll ich sagen. Die Woche ist schon wieder rum und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt mitbekommen habe, was wieder einmal alles passiert ist. Da war dies und das und sicherlich auch noch das Eine oder Andere mehr. Ich hab mir mal wieder Gedanken gemacht. Morgens auf dem Laufband im Fitnessstudio kommen einem die eigenartigsten Gedanken. Während ich also vor mich hintrabe, höre ich wie eine Frau zu einer anderen sagt: “Juuut, dat isch misch nisch so abschdrambeln muss.” Ich übersetze das Mal: “Gut, dass ich mich nicht so anstrengen muss.”

Zuerst hat mein Kopf diesen bedeutungsschwangeren Satz herausgefiltert, doch wenig später kämpfte er sich wieder ans Tageslicht. Auftritte von “Comedygrößen” kamen mir in den Sinn, die den Slang von hinzugezogenen Ausländern parodierten. Kaya Yanar macht das ganz gut. Einige “Alter, willst Du misch produzieren” und “Machst Du misch an?” oder “Das kann isch Disch ganz einfach machen, Alter” erinnerten mich an einige TV Shows. Doch dann durchfuhr es meinen Körper. Dürfen wir Deutschen uns überhaupt über so etwas amüsieren? Nochmal zur Erinnerung: “Juuut, dat isch misch nisch so abschdrambeln muss.”

Mein Kopf begann zu rattern. Also zu arbeiten. Das tut er eigentlich immer, selbst wenn ich schlafe, träume ich davon, am Schreibtisch zu sitzen während ich mir wünsche, ich würde schlafen. Die Welt ist bunt und das ist sehr gut so. Doch wie sieht es eigentlich vor der eigenen Haustür aus? Hier also die TOP 10, der deutschen Spracheskunst, die für so manchen Mitbürger, der die deutsche Sprache lernen will, für Verwirrung sorgen wird:

1. “Herbert, tu mich mal den Hammer rübergeben”

2. “Das Audo funktionuckelt nicht mehr”

3. “Deine Hose hängt auf Viertel vor Acht (alternativ auf halb zwölf)”

4. “Da kann ich nix für, dat is ihr sein Problem”

5. “Zwei Bratwurst bitte”

6. “Mich kannst Du die mit Mayo machen”

7. “Anstatt Lüge, sagt man auch sachzwangreduzierte Ehrlichkeit”

8. “Der da hinten. Dat is ihm”

9. “DABRAUCHMEHRGARNEDDRÜBERBABBELN”

10. “Schnaxln (weitere Erklärung unnötig)

Es ist also ein Fakt, dass wir Deutschen uns verständigen können, ohne, dass jemand, der Deutsch nicht als Muttersprache gelernt hat, sondern erst später, uns verstehen würde. Und da machen wir uns über andere Sprachen und Dialekte lustig. Man könnte natürlich hergehen und diesen Sachverhalt weiter auf die Spitze treiben. Wie spricht man wohl in 10 Jahren miteinander?

“H D, W G E D?” (Übersetzung: Hey Du, wie geht es Dir?)

Wir rofln und lollen uns ja heute schon durch die sozialen Netze. HDL hier und HF da… hmpffff. Bei dem ganzen Mist, der teilweise getippt wird: Könnte man nicht einfach weniger schreiben und dafür dann alle Wörter wieder ausschreiben? Würde mich freuen. Dann würde ich wieder alle posts verstehen. Aber wie das Leben so spielt, die Alten werden ausgetauscht und die neuen Jungen kommen. Darauf mach ich erstmal einen ROFLCOPTER. Nee stimmt gar nicht. Ich setze mich an meinen Schreibtisch, träume davon, dass ich schlafe und höre “Placebo”. Ganz oldschool von CD. Das heißt übrigens Compact Disc.

In diesem Sinne

Schönes Wochenende

Euer Olli

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