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EU-Kommission plant eingeschränkten Vertrieb der e-Zigaretten

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Die elektronischen Zigaretten erfreuen sich in Deutschland einer relativ großen Beliebtheit. Allerdings ist die Frage der freien Zugänglichkeit juristisch noch nicht ganz geklärt – manche Politiker wollen den Verkauf von e Zigaretten auf Apotheken einschränken.

E-Zigaretten

E-Zigaretten (Bild: © artikularis – Fotolia.com)

Der medizinische Wert dieses Lifestyle-Produkts wird von Experten stark angezweifelt. Es ist bislang noch nicht hinreichend klar, ob die Zigaretten schädlich für die menschliche Gesundheit sind oder eher nicht.

Über die vergangenen Jahre hat sich ein regelrechter Streit zwischen Forschung und Markt entwickelt: Die Hersteller bestehen auf einer unbeschränkten Zugänglichkeit, während Forscher den Vertrieb lieber unter medizinische Kontrolle stellen möchten.

Die Auseinandersetzung um die e-Zigarette ist erst kürzlich wieder in Fahrt gekommen, als die EU-Kommission den elektronischen Glimmstängel als Arznei klassifizieren wollte. Europaweit wurden neue Richtlinien zum Tabakverkauf ausgearbeitet und in diesem Zusammenhang kam auch die e-Zigarette ins Spiel.

Das mit einem Akku angetriebene Health-Risk-Gadget würde fortan nur noch in Apotheken verkauft werden dürfen. Dagegen laufen natürlich die Lobbyverbände Sturm. Gegenwärtig wird die EU-Entscheidung von den Mitgliedsstaaten bewertet, vielleicht zeichnen sich noch vor der kommenden politischen Sommerpause erste Entscheidungen ab.

e-Zigaretten sind auch im Online-Vertrieb erhältlich

Eine Beschränkung auf den Apotheken-Vertrieb würde möglicherweise den Branchenumsatz stark betreffen. Der erst 2011 gegründete Verband des E-Zigarettenhandels versucht nun, die Direktive zu stoppen, da sie für die Branche eine dreijährige Zulassungszeit als Medikament implizieren würde. In dieser Spanne könnten die Konzerne keine Umsätze aus dem Verkauf ihrer elektronischen Zigaretten generieren – das Geschäft stünde somit still.

Auch nach einer Zulassung in Apotheken fürchten die Hersteller einen Umsatzeinbruch um bis zu 70 Prozent. Eine Studie hatte festgestellt, dass ein großer Anteil heutiger Konsumenten die e-Zigarette wahrscheinlich nicht in Apotheken kaufen würde. Dass das Geschäft allein in Deutschland lohnenswert ist, belegt die Zahl von etwa zwei Millionen Menschen, die aktuell hin und wieder zum elektronischen Glimmstängel greifen.
Es wird davon ausgegangen, dass die e-Zigarette wesentlich weniger gesundheitsschädlich ist als herkömmliches Rauchen. Insofern ist es nicht ersichtlich, dass diese Zigaretten frei käuflich sind, e-Zigaretten aber nur unter medizinischem Vorbehalt – ein gewichtiges Argument für die Hersteller.
Im Unterschied zu traditionellem Rauch inhalieren Raucher einer e-Zigarette lediglich Dampf, welcher unter anderem Stoffe wie Propylenglykol und Glycerin enthält.

1 Comment

  1. Martin Schmidt

    22. Januar 2014 at 21:55

    Ich nutze nur noch die E-Zigarette oder meinen Verdampfer welcher noch eine weitere alternative zum E-Zigarette ist. Kann ich nur weiter empfehlen, ist bei weitem nicht so schädlich, da nur das Nikotin und nicht die anderen Schadstoffe mitverdampft werden.

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