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nextr: App-Tipp für das iPhone

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Der Entwickler der Fahrpla-App nextr für das iPhone verwendet zur Konstruktion individueller Reiseverbindungen die Verbindungsdatenbank der Deutschen Bahn. Diese hat offenbar nichts gegen die systematische externe Nutzung einzuwenden.

Die Verbindungsdatenbank der Deutschen Bahn ist so umfassend wie keine Zweite in Deutschland. Auf diesen Auskunftsdienst greift nun der Fahrtenplaner von nextr zurück. Die Deutsche Bahn scheint sich daran nicht zu stören und will den Zugang von nextr nicht begrenzen.

nextr: App-Tipp für das iPhone

Ihre Verbindungslisten erfassen neben den eigenen Zugverbindungen auch Angebote aller Verkehrsverbünde und privater Nahverkehrsunternehmen. Nextr greift auf diese Bestände zurück, um seinen Nutzern individuelle Fahrpläne zu erstellen. Die Bahn liefert ebenfalls detaillierte Informationen über aktuelle Verspätungen in Echtzeit. Nextr könnte auch diese Informationen an die Nutzer weitergeben.

Umfangreiches Portfolio an Verkehrsdaten

Das Angebot von nextr umfasst alle öffentlichen Verkehrsmittel: Züge, Bus- und Fährlinien sowie U- und S-Bahnen. All diese Reisemöglichkeiten entnimmt nextr dem Angebot der Deutschen Bahn. Damit geht nextr allerdings auch in direkte Konkurrenz zum Bahn-eigenen Service des DB Navigators. Die Schwächen dieses Reiseplaners möchte Martin Oberhäuser, der Planer hinter der App „nextr“, mit seinem Angebot ausgleichen und den Nutzern seiner App einen übersichtlicheren Reiseplaner bieten.

nextr: App-Tipp für das iPhone

Nextr zeigt per GPS auf einer Karte alle Haltestellen in unmittelbarer Umgebung des Users an mit Information über den nächsten eintreffenden Bus oder Zug. Sie listet für einzelne Verbindungen auch sämtliche Stationen auf. Der Nutzer weiß somit immer, wo er sich während der Fahrt befindet.
Nextr startete diesen Service am letzten Freitag, schon vier Tage später war die App auf den zweiten Platz der beliebtesten Downloads im deutschsprachigen App Store aufgestiegen. Für den Anfang ist sie allein als iOS-Version erhältlich und wird zu einem Preis von 89 Cent angeboten.

Das tolerante Verhalten der Bahn ist hingegen das eigentlich Bedeutsame an diesem Ereignis, eröffnet es nun doch die Möglichkeit zu einem firmenübergreifenden Suchdienst wie nextr.

1 Comment

  1. Veselko

    3. Mai 2013 at 14:28

    Ich nutze die Bahn-App und bin eigentlich auch ganz zufrieden damit.
    Und ich habe Android, da ist die App sowieso erstmal raus.
    Aber eine gute Idee ist es allemal!
    Grüße

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