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Staging wird hierzulande immer beliebter

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Staging kommt aus dem Englischen und meint damit „wieder herrichten“ oder auch „ wohnlich gestalten“. Gemeint ist damit ein Trend aus den USA. Leerstehende Häuser, die zum Verkauf angebotenwerden sollen, werden professionell auf Vordermann gebracht und wohnlich eingerichtet.

Das soll den Verkaufswert steigern und dem zukünftigen Käufer einen Eindruck davon geben, wie er sich sein neues zuhause zukünftig einrichten kann.
arne jacobsen, central steel staircase, rødovre town hall, 1952-1956

Professionelles einrichten mit Stil

Dabei bleibt es den Verkäufern überlassen, wie viel Aufwand sie von professionellen Firmen betreiben lassen möchten. Die Angebotspalette reicht von einfachen Handwerksarbeiten wie dem Streichen der Wände oder dem Verlegen von neuen Teppichen bis hin zur kompletten Gestaltung des Innenraums mit Möbeln und Dekorationsgegenständen. Die können entweder mitgekauft werden oder geliehen sein. Auch diesen Service bieten sie alle Unternehmen an.

Einer Statistik zufolge kann sich dieser Aufwand durchaus lohnen, denn je mehr Geld beim Verkauf des Hauses herausspringt und je schneller diese abgeschlossen ist, desto größer ist natürlich auch der Gewinn. Die Ausgaben fürs Staging sind also durchaus wieder rein zu holen und deswegen nutzen immer mehr Hausbesitzer diese Möglichkeit der speziellen Präsentation Ihrer Immobilie.

Lohnt sich die Investition ins Staging?

Kein Wunder eigentlich, dass dieser Trend auch in Deutschland immer beliebter wird, wenngleich er hier noch nicht die gleichen großen Dimensionen angenommen hat in den USA. Architekt und Firmen die sich auf Inneneinrichtung spezialisiert haben bieten ebenfalls an, dass leerstehende Haus entsprechend aufzuhübschen. Das macht es nicht nur gepflegter und attraktiver für einen möglichen Kaufinteressenten, es sieht auch einfach bewohnt aus. Jeder der zur Besichtigung erscheint, bekommt so eine Vorstellung davon, wie sich später seine eigenen Möbel in das Haus stellen lassen und so wird die Fantasie angeregt und damit der Verkaufswert schlussendlich erhöht.

Die Rechnung dahinter ist ganz einfach. Mit Kaufkosten oder Leihgebühren für Möbel und den Ausgaben für neue Farben und gegebenenfalls Bodenbelägen können die Ausgaben schnell zwischen 5.000 und 10.000 Euro betragen.

Wenn dadurch aber ein höherer Verkaufswert erzielt wird, als durch den eher unbewohnten und gammeligen Eindruck eigentlich gedacht, so holt man sich diese Ausgaben und ein kleines Plus in jedem Fall wieder hinein.

2 Comments

  1. Bine I http://www.themen-feedback.de

    18. April 2014 at 06:28

    Auf jeden Fall eine interessante Sache, erinnert mich ein wenig an die Autoaufbereiter, die vor dem Verkauf nochmal alles auf Hochglanz bringen.

  2. Lisa

    19. April 2014 at 08:03

    Schon bei normalen Immobilien Verkaufspreisen sind die Gesamtkosten einer Immobilien im Verhältnis zu etwa 10.000 Euro so hoch, dass dieser Aufwand gar nicht ins Gewicht fällt. Ausserdem haben die wenigsten Immobilienkäufer die notwendige Fantasie, wie das Ganze eingerichtet aussehen könnte, da muss man etwas nachhelfen.

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