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Mode

Ich habe mein Schuh-Gen verloren!

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Die Lage ist ernst. Wirklich ernst. Seit ich denken kann, hatte ich noch nie Probleme Schuhe zu finden – ganz im Gegenteil: Wenn ich eigentlich ein Top finden wollte, habe ich Schuhe gefunden. Wenn ich eine Jacke kaufen wollte – das gleiche.

Und so weiter und so fort – in den vergangenen 15 Jahren habe ich hunderte Paar Schuhe gekauft. Klar, den ein oder andern Kauf habe ich bereut, aber immerhin gibt es jetzt eine große Auswahl in meinen eigenen Schuhregalen. Und jetzt der Schock.

Die Mission

Ich erwähne es nicht zum ersten Mal: Ich ziehe in ein paar Wochen um. Und das ohne Auto. Also nicht ohne Umzugsauto, nein, Himmel, ganz sicher nicht. Aber ohne ein Auto, das mir zur ständigen Verfügung stehen wird. Für die Umwelt. Für meine Kondition. Und weil alles, was ich so erreichen will, zu Fuß oder mit dem ÖPNV prima erreicht werden kann. Aber der Winter steht vor der Tür – also müssen auch ein paar warme Schuhe her. In der Vergangenheit habe ich mich – weil ich meistens mit dem Auto unterwegs war – meist auf normale Stiefeletten und dicke Strümpfe verlassen. Die richtigen Winterschuhe, die ich hatte, haben bis zum letzten Jahr nach und nach das Zeitliche gesegnet. „Kein Problem“, habe ich in meinem Übermut gedacht, „ich werde mir gleich zwei Paar kaufen – oder drei – damit ich immer schön wechseln kann“. Und dann nahm das Desaster seinen Lauf.

Das Desaster

Folgende Erkenntnisse stellten sich bei der Schuhsuche jedoch schnell ein:

  • Ich kann im Winter keine Absätze tragen, die höher als 3 cm sind, weil ich in flachen Schuhen schon Gefahr laufe, hinzufallen
  • Winterschuhe sollten bitte warm gefüttert sein
  • Ich weiß, dass ich keine Lammfell gefütterten Schuhe für 30 Euro bekommen werde. Aber ich kann auch keine 300 Euro ausgeben – immerhin steht der erwähnte Umzug bevor. Der kostet.
  • Ich weigere mich immer noch UGG- oder Moon-Boots zu tragen. Auf Klumpfüße kann ich verzichten.

Es ist eine Tatsache: Bis heute habe ich keine Schuhe gefunden, die flach, warm gefüttert, schön anzusehen und auch noch bezahlbar sind. Ich glaube wirklich, dass mir mein berüchtigtes Schuh-Gen abhanden gekommen ist.

Die Erlösung – fast

Gerade eben habe ich einen neuen Versuch gewagt, online nach Schuhen zu suchen. Nicht, dass ich bereits alle mir bekannten nationalen und internationalen Online-Shops aufgesucht hätte. Und endlich – ein Erfolg: Schwarze Boots, die ich sowohl in der Freizeit als auch zu Meetings als auch auf dem Weihnachtsmarkt als auch in der Szene-Kneipe um die Ecke tragen kann. Gefüttert. Sehr hübsch. Und auch noch erschwinglich. Ich habe schon an meine Rettung geglaubt, das Schuh-Gen existiert noch. Pustekuchen: Die hübschen Booties gab‘s nur noch in Größe 42 – und damit 3 Nummern zu groß.

Deshalb richte ich mich nun an euch: Falls ihr tolle, flache, gefütterte – und erschwingliche – Stiefeletten seht, meldet euch bei mir. Bitte! Die Lage ist ernst. Bis dahin trage ich Ballerinas mit 3 Paar dicken Wollstrümpfen. Oder friere.

Es grüßt euch diesmal wirklich verzweifelt,

Anne

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