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Die philosophische Sicht des Lagerfeldschen Bodyguards

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Sébastien Jondeau hatte ein gutes Jahr. Nicht nur, dass es zu Karl Lagerfelds Bodyguard und rechter Hand wurde, auch als Modell für seinen Chef konnte er sich in den vergangenen Monaten einen Namen machen.

Dabei fällt der charismatische Sébastien nicht nur aufgrund seiner markanten, kantigen Schönheit auf, sondern auch aufgrund der durchaus philosophischen Gedankengänge, die er pünktlich zum Jahresende in einem Interview mit uns teilt.

Wir verraten schon einmal ein paar Auszüge aus diesem Interview, das im Magazin „Man of the World“ am 30. Dezember erscheinen wird.

Die philosophische Sicht des Lagerfeldschen Bodyguards


Baptiste? Wer ist Baptiste?

Eigentlich war das männliche Model Baptiste der Mann, den man jahrelang mit Karl Lagerfeld in Verbindung brachte. Auf rein künstlerischer Ebene, versteht sich. Doch Baptiste ist in diesem Jahr etwas in den Hintergrund geraten – und in das gleißende Licht, das den Modezaren umgibt, trat Sébastien Jondeau. Der ehemalige Soldat und Boxer arbeitete zunächst für eine Sicherheitsfirma, im Zuge dessen machte er Bekanntschaft mit Karl Lagerfeld.

Jondeau erklärt:

„Wir kamen gut miteinander aus und Monsieur Lagerfeld wusste, dass ich verschiedene Kampfsportarten ausübte und dass ich boxte. Er war interessiert daran, was ich tat und wir schlossen Freundschaften. Eines Tages ergriff ich die Gelegenheit und sagte ihm, dass wann immer er einen Bodyguard benötigen würde, ich zur Verfügung stehen würde. Kurz darauf begann ich bereits für ihn zu arbeiten – nicht als sein Bodyguard sondern mehr als eine Art Fahrer und Assistent, obwohl ich mich natürlich auch um seine Sicherheit kümmerte.“

Doch dabei sollte es nicht bleiben, Jondeau war mittlerweile auch in einer Kampagne für die selftitled Menswear-Linie seines Chefs sowie kürzlich im Rahmen der Chanel Paris/Dallas Métiers d‘Art Show zu sehen. Nun hat er dem „Man of the World“ Magazin ein Interview gegeben, das am 30. Dezember erschien.

Der philosophische Bodyguard

Im Rahmen des Interviews gibt Jondeau auch einen nachdenklichen, ja philosophischen Einblick in seine Arbeit.

Und wer auf pikante Details hofft, hofft vergebens:

„Wir versuchen körperlichen Kontakt soweit es geht zu vermeiden. Auch wenn diese Ansicht die Kinokassen füllt, sieht die Realität komplett anders aus. 99% unserer Arbeit ist diplomatischer Natur. Je intelligenter ein Bodyguard ist, umso besser wird er in jeglicher Art der Konfrontation zurecht kommen. Unsere Gehirne sind unsere primären Waffen, ehe es tatsächlich zu einem Kampf kommt.“

Weiter sagt er: „Um ein guter Bodyguard zu sein, musst du dir deiner selbst sicher sein. Gleichzeitig musst du mit dir selbst Frieden geschlossen haben, denn wenn du im Krieg mit der Welt stehst und etwas beweisen willst, könntest du jemanden töten. Und das ist nicht gut.“

Ein Bodyguard, der uns in vielerlei Hinsicht zum Schmelzen bringt – und von dem wir gerne noch mehr sehen und lesen würden!

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  1. Pingback: Sébastien Jondeau und Karl Lagerfeld

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