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Musik

The Gaslight Anthem: Neues Album auf Major-Label

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The Gaslight Anthem bei einem Konzert 2008. Urheber: Pitel/ Bc. Jan Kaláb (Weitergabe/Nutzung nur unter Nennung des Urhebers)

Vor wenigen Tagen ist „Handwritten“, das vierte Album von The Gaslight Anthem erschienen, dabei war einige Zeit lang gar nicht klar, wie es mit der Band weitergehen würde – und ob es überhaupt noch ein Album geben würde. Vor zwei Jahren war „American Slang“ erschienen, die dritte Platte der Band, die den vier Jungs den internationalen Durchbruch bringen sollte. Nicht mehr länger waren sie ein Geheimtipp, der in kleinen Clubs spielte, sondern gefragt – gar gefeiert. Sie hätten riesige Hallen und Stadien füllen können, wäre da nicht der Rückzug des Frontmanns Brian Fallon dazwischen gekommen. Der Mann mit der rauchigen Stimme war des Krachs und Trubels überdrüssig, er widmete sich lieber akustischen Projekten und gründete das Nebenprojekt The Horrible Crowes. Zum Glück hat er sich nach einer Tour mit Chuck Ragan und anderen jedoch dazu entschieden, zu The Gaslight Anthem zurückzukehren – mit jeder Menge neuer Songs im Gepäck. Das Resulutat: „Handwritten“, das erste Album der Band, das auf einem Major-Label (Universal) veröffentlicht und vom hochgeschätzten Brendan O‘Brian (arbeitet unter anderem mit Bruce Springsteen) produziert wurde. Herausgekommen ist eine richtig gute Platte, bei der die Band ihrem Sound treu bleibt.

So klingt „Handwritten“

Das neue Album klingt nach ehrlichem, handgemachtem – und dennoch zugänglichem Rock. Keine ausufernden, komplizierten Melodien, dafür jede Menge Riffs, die ins Ohr und auch in die Beine gehen. Wie man die Band kennt – und wofür man vor allem auch Fallon liebt – werden auch einmal zartere, emotionalere Töne angespielt, zum Beispiel im Song „Mae“. Eine erdige Mischung aus Folk und rauchigem Rock machen die Platte absolut hörenswert. Auch schön: Die ergreifendsten Klassiker der Band „Great Expectations“ und „Blue Jeans And White T-Shirts“ wurden gemeinsam mit „The Navesink Banks“ in Akustik-Versionen als Bonustracks mit auf das Album gepackt. Gänsehautfeeling pur – selbst bei richtig harten Kerlen. Insgesamt schafft „Handwritten“ die Balance zwischen ordentlichem Rock, den man sich durchaus in Stadien vorstellen kann, und ergreifenden (alten) Balladen zum Zurückziehen. Ideale Platte, um sie im Auto zu hören und mit offenen Fenstern übers Land zu fahren.

Hier gibt‘s mit der ersten Singleauskopplung „45“ (in einer ruhigeren Akustikversion) schonmal einen ersten Vorgeschmack auf das gesamte Album, das bereits erhältlich ist. Im Herbst werden The Gaslight Anthem dann auch auf Tour gehen.

Es grüßt euch,

Oliver

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