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Zumba-Serie, Teil 3: Die Musik

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Verschiedene Musik- und Tanzstile kennzeichnen Zumba. Bildquelle: sxc.hu

Wesentliches Element, das zudem erheblich dazu beiträgt, dass Zumba so viel Spaß macht, ist die Musik.

Diese setzt sich aus vielen unterschiedlichen lateinamerikanischen und modernen Einflüssen zusammen.

Heute stellen wir euch einige Hauptmusikstile vor, die auch an die unterschiedlichen Schritte von Zumba geknüpft sind.

Sie werden vereint mit Aerobic- und Gruppentanzelementen, wie etwa Ausfallschritten, Kniebeugen oder Klatsch-Einheiten.

Merengue

Der traditionelle Merengue wird im 2/4-Takt und mit bis zu 180, sehr schnellen bpm gespielt. Die klassische Instrumentierung sieht unter anderem ein Akkordeon vor, später wurde der Merengue vor allem in Combos mit Piano, Bass und Blechbläsern gespielt. Heute wird der Stil häufig mit HipHop- und House-Beats kombiniert. Als Paartanz ist der Merengue sehr sinnlich, charakteristisch (auch für den Einzeltanz) sind Hüftbewegungen, schnelle Schrittfolgen sowie wickelartige Armbewegungen.

Salsa

Der Salsa wird im 4/4-Takt und deutlich langsamer als der Merengue gespielt. Die Musik vereint verschiedene afrokaribische und europäische Einflüsse, beim Tanz lassen sich viele verschiedene Styles unterscheiden (z.B. Mambo -, Cumbia-, New York Style). Die Stile unterscheiden sich durch die rhythmische Akzentuierung und den Einsatz von Figuren. Wichtiges Element ist dabei der „Tap“, bei dem der Fuß nur aufgesetzt, aber nicht belastet wird. Beim Zumba tauchen einige Elemente des Cumbia Style auf, für den eine offene Tanzhaltung und Kreuzschritte charakteristisch sind.

Samba

Beim Samba steht unter anderem die permanente Hüftbewegung im Vordergrund. Die Musik dazu spielt meist im 2/4-Takt und liegt bei bis zu 60 bpm – somit wird die Schrittfolge vergleichsweise schnell. Körper- und Fußrhythmus können sich dabei voneinander unterscheiden, was die Bewegungen des Samba nicht unbedingt leicht erlernbar macht. Als Paartanz und in der europäischen Variante zählt der Samba zu den Lateinamerikanischen Tänzen, bekannter sind jedoch die Figuren, die von einzelnen Tänzerinnen zum Beispiel beim Karneval in Rio getanzt werden.

Reggaeton

Der Reggaeton entstand in den 1980ern in Panama als spanischer Raggae. Ende der 90er Jahre wurde er dann in New York immer populärer, dort wurde er von Künstlern, die aus der Dominikanischen Republik und Puerto Rico stammten, verbreitet. In Europa ist diese Musikrichtung erst seit wenigen Jahren verbreitet. Sie vermengt Elemente des Merengue, Salsa, Hip-Hop und des klassischen Raggae. Der Grundrhythmus ist meist sehr einfach, steht aber vor der sparsamen Instrumentierung im Vordergrund. Bekannte Künstler, die den Stil in ihren Liedern aufnahmen, sind unter anderem Sean Paul, Cypress Hill oder auch Culcha Candela. Der Tanz zu dieser Musik heißt eigentlich Perreo, da viele Bewegungen an das Gebaren sich paarender Hunde erinnern – somit sind die Moves oft eher anzüglich.

Hip-Hop

Musikalisch betrachtet ist HipHop ein beatbetonter Sprechgesang, der seine Ursprünge im Funk und Soul hat. Die Musikrichtung entwickelt sich seit den 1970er Jahren. Auf Tanzebene spielt der Breakdance dabei eine wichtige Rolle. Einfache Elemente dessen, die im Stehen durchgeführt werden können, werden in die Schrittfolgen beim Zumba integriert. Typische Breakdance-Elemente hingegen, die auf dem Boden ausgeführt werden, findet man beim Zumba nicht.

Siehe auch unsere Zumba-Serie:

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