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Wellness & Gesundheit

Akupressur-Serie, Teil 2: Kopfschmerzen

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Vorgestern haben wir eine neue Serie bei World of Glam aufgenommen, bei der es um Akupressur geht. Alle grundlegenden Informationen zur fernöstlichen Heilmethode erfahrt ihr im ersten Artikel (hier entlang…).

Heute wollen wir euch verraten, welche Akupressur-Techniken ihr anwenden könnt, wenn euch Kopfschmerzen oder sogar eine Migräne plagen, und welche Meridiane und Energiepunkte ihr dazu aktivieren müsst.

Bei undefinierbaren Kopfschmerzen

Akupressur gegen Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen jeder Art helfen verschiedene Akupressur-Techniken. Bildquelle: sxc.hu

Wenn der gesamte Kopf dumpf zu pochen scheint und der Schmerzherd nicht genau lokalisiert werden kann, hilft es, die Ohrläppchen zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten und kräftig zu drücken.

Wenn dieser Vorgang leicht schmerzt, habt ihr den richtigen Punkt getroffen – und solltet den Druck nicht mindern.

Ohrläppchen ca. drei Minuten lang zusammen drücken und gegebenenfalls etwas massieren, dann sollten die Kopfschmerzen nachlassen.

Bei einseitigen Kopfschmerzen

Sind die Kopfschmerzen linksseitig, wird der rechte Handrücken massiert, sind sie rechtsseitig, massiert man den linken Handrücken – und zwar an der Stelle oberhalb des Handgelenkknöchels, an der sich eine leichte Wölbung befindet.

Viele sehen diesen Punkt an ihrem Handgelenk schon, wenn sie die Hand leicht abknicken. Ansonsten kann der Daumen der betroffenen Hand zwischen Ring- und kleinen Finger der anderen Hand genommen werden. Die beiden Finger gleiten dann hinab bis zum Handgelenk, der Ringfinger sollte dann auf der richtigen Stelle liegen.

Bei stechenden Kopfschmerzen

Kann der Schmerzherd genau lokalisiert werden, hilft es, diese Stelle mit einem Finger kräftig unter Druck zu massieren, um eine Blockade zu lösen.

Zur Vorbeugung einer Migräne

Migränepatienten können den schmerzenden Attacken mit Akupressur vorbeugen: Dazu massieren sie den Punkt, an dem sich die Knochen des Zeigefingers und Daumen treffen dreimal täglich und circa zehnmal hintereinander – an jeder Hand. Hat die Migräne bereits eingesetzt, hilft diese Technik ebenfalls, den Schmerz zu lindern. Sitzt der Schmerz links, wird zuerst die linke Hand massiert – sitzt er rechts, zuerst die rechte Hand.
Alternativ dazu gibt es einen weiteren Akupressur-Punkt, den Migränepatienten regelmäßig behandeln können. Er wird gefunden, indem die rechte Hand den linken Ellenbogen umschließt. Wird mit dem Zeigefinger der Knöchel ertastet, so liegt der Ringfinger richtig und sollte die Haut an dieser Stelle zehn Sekunden lang unter kräftigem Druck hin und her schieben, anschließend ist der andere Ellenbogen dran. Diese Massage kann fünfmal täglich wiederholt werden.

Während einer Migräne

Ebenfalls hilfreich bei einer bereits eingesetzten Migräne ist folgende Kombination aus Akupressur-Techniken: Zunächst wird mit der gesamten Handfläche mehrmals kräftig auf die Region am Kopf gedrückt, die schmerzt. Anschließend wird mit einem Finger der gesamte (Mittel-)Scheitel von vorne nach hinten abgeklopft. Abschließend klopfen die Fingerkuppen leicht entlang der Linie zwischen äußeren Augenwinkeln und oberem Ohrenrand.

(Quelle: Focus Online)

Hier unsere gesamte Serie zum nachlesen:
Teil 1: Mit Akupressur Beschwerden lindern
Teil 2: Kopfschmerzen
Teil 3: Bei Schlafstörungen
Teil 4: Mit Hochdruck gegen das Leistungstief
Teil 5: Effektiv gegen Stress
Teil 6: Gegen Übelkeit

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