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Wellness & Gesundheit

Zumba-Serie, Teil 1: Trendsport mit Fun-Faktor

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Sport ist für Viele mehr Qual als Spaß. Sie absolvieren regelmäßig ihr Programm, um sich fit und gesund zu halten, oder „weil es sein muss”, vergessen dabei aber, dass Bewegung auch ordentlich für Freude sorgen kann.

Allen Bewegungsmuffel – und natürlich auch bereits eingefleischten Sportfans – zeigt eine aktuelle Trendsportart, wie der Körper mit jeder Menge Spaß an der Sache in Shape kommt. Die Rede ist von Zumba, ein Sportprogramm, das vielerlei Einflüsse verbindet und bereits in den 1990er Jahren in Kolumbien von Alberto Perez entwickelt wurde.

Die Elemente von Zumba

Auch Hip-Hop spielt bei Zumba eine Rolle. Bildquelle: sxc.hu

Zumba vereint Elemente des klassischen Aerobic mit Tanzelementen. Dabei kommen bewegungsintensive Tänze wie Hip-Hop, lateinamerikaischen Moves des Samba, Salsa, Mambo und Merengue, aber auch Kampfsport-, Bollywood- und Bauchtanzelemente zum Tragen.

Alle zusammen vereinen sich zu einem bewegungsintensiven Mix, der Ausdauer- und muskelaufbauende Komponenten beinhaltet. Zumba ist anstrengend, lässt aber auch immer wieder Raum für ruhigere Phasen, in denen man durchatmen kann.

Aufgrund der musikalischen Unterlegung, die ein wichtiger Bestandteil von Zumba ist, und den abwechslungsreichen Tanzschritten macht dieser Sport jedoch außerordentlich viel Spaß. Positiver Nebeneffekt: Aufgrund der intensiven Bewegungen lässt Zumba die Pfunde schmelzen.

Die Entstehung

Die Geschichte des Zumba besagt, dass er durch eine „Notlösung“ entstanden ist. Perez leitete in den 90ern einen Aerobic-Kurs in Kolumbien, hatte zu einem der Kurse jedoch seine Musikkassette vergessen. Kurzerhand nahm er die Kassette, die im Auto lag – und auf der sich nur lateinamerikanische Musik mit Salsa- und Merengue-Rhythmen befand. Die Improvisation wurde zum vollen Erfolg und schnell wurde daraus Zumba, das zunächst nur in Kolumbien, ab 1999 dann auch in den USA angeboten wurde. Heute ist die Tanzfitness weltweit außerordentlich beliebt, auch in Deutschland finden in nahezu jeder Stadt und Gemeinde Kurse statt. Besonders viel Spaß bereitet dabei das Tanzen in der Gruppe mit Gleichgesinnten, das für viele weitaus weniger quälend ist als das einsame Joggen oder Radfahren im Wald – und dennoch wird mit Zumba die Ausdauer trainiert.

Verschiedene Zumba-Programme

Zumba gibt es in insgesamt sechs verschiedenen Programmen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.

  • Traditionelles Zumba: Aerobic & intensive lateinamerikanische Tänze, in der Regel 60 Minuten-Programme
  • Zumba Gold: Sanftere Variante für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit. Ideal zum Beispiel nach einer Operation.
  • Zumba Toning: Kombination aus Ausdauer- und Shapingübungen. Erweiterbar um Toning-Sticks (Ähnlich Rumba-Kugeln), mit denen Arme, Bauch, Oberschenkel und Po gezielt trainiert und gestrafft werden können
  • Zumbatomic: Richtet sich an Kinder bis zwölf Jahre. Enthält Elemente des Hip-Hop und Pop. Dient der Förderung der Koordination, Disziplin, des Selbstvertrauens und der Gruppenarbeit.
  • Zumba in the Circuit: 30-minütige Programme zum Einstieg und Einüben einer Trainingsroutine. Für alle Fitnesslevel.
  • Aqua Zumba: Zumba im Wasser, ähnlich Aqua-Aerobic. Richtet sich auch an übergewichtige Menschen. Trägt zur Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems bei.

Siehe auch unsere Zumba-Serie:

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